Glaubwürdigkeit und Vertrauen Am 25. April informierte die KWG in der Landeszeitung darüber, dass sie das Vertrauen der Bürger wiedergewinnen möchte. Gleichzeitig veröffentlichen CDU, SPD und KWG einen gemeinsamen „Parteienbrief“ auf ihren Websites. Windenergie ist DAS große Thema der Kommunalwahl Der Bürgermeister versuchte, eine Bedeutung der Windenergie in dem letzten Mitteilungsblatt (Nr. 103) zu verneinen: In die Zukunft gerichtet kann das Thema Windenergie kein Thema in der Kommunalwahl sein. Bereits auf derselben Seite widerspricht er sich selbst: In jedem Fall ist davon auszugehen, dass ein zweites Beteiligungsverfahren erfolgen wird, in dem erneut Stellungnahmen abgegeben werden können.“ Diese neue Stellungnahme ist von großer Bedeutung für die Gemeinde! Deshalb möchten die Befürworter von Windflächen in Nübbel mit Ihrer Unterstützung in die Gemeindevertretung kommen. Die Wähler entscheiden am 6. Mai, wessen Handschrift diese neue gemeindliche Stellungnahme tragen wird. Die Windenergie befürwortenden Parteien CDU und SPD sowie die KWG stellen eine Ausweisung von Windflächen als unabwendbar dar. Das ist nicht richtig! Die vom Bürgerforum erstellte und im Namen der Gemeinde eingereichte letzte Stellungnahme enthält schlagkräftige Argumente, die gegen eine Ausweisung sprechen.
Alternative Fakten: Fünf 100 m hohe Windanlagen Die Aussage von CDU, SPD und KWG, Nübbel bekäme Windflächen und könne zwischen 5 kleinen Anlagen mit 100 m Höhe eines örtlichen Betreibers oder aber 12-15 Anlagen mit 200 m Höhe von ortsfremden Projektierern wählen, ist Blödsinn: Bis heute steht noch nicht fest, ob Nübbel überhaupt Windflächen erhält! Auch sprechen CDU, SPD und KWG von fünf Anlagen mit einer Höhe von 100 m – und verschweigen dabei, dass „ihr“ Wirtschaftsunternehmen bereits 2011 eine Baugenehmigung für 10 WEA mit einer Höhe von 185,5 m beantragte. Die Höhe der Anlagen musste aus Gründen der Flugsicherung auf 149,5 m reduziert werden. Die Anzahl blieb unverändert. Darüber hinaus gibt es weitere Projektierer: Ein Landbesitzer informierte in einer Sitzung der Gemeindevertretung, dass ca. die Hälfte der Landbesitzer ihre Flächen an einen ortsfremden Projektierer verpachtet haben, der keine Höhenbegrenzung vorsieht. Eins ist sicher: Wenn Nübbel Windflächen erhält, wird es keine Begrenzung auf 5 Anlagen mit 100 m Höhe geben. Sachliche Fehler in der gemeinsamen Position von CDU, SPD und KWG Leider haben CDU, SPD und KWG bis heute nicht verstanden, dass das Land im Sommer 2018 keine Eignungsflächen, sondern Vorrangflächen ausweisen will. Der Unterschied ist bereits am Namen erkennbar: Wind hat Vorrang vor allen anderen Nutzungen! Andere Vorhaben sollen auf diesen Flächen ausgeschlossen werden. Deshalb sind Vorrangflächen auch „endabgewogen“: Alle möglichen Einwände wurden bereits im Vorfeld geprüft. Eine gemeindliche Steuerung in Form größerer Abstände oder einer Höhenbegrenzung, die eine Nutzung der Windenergie einschränken, ist auf Vorrangflächen nicht möglich!  Auch die Aussage, dass die Gewerbesteuer nicht in Nübbel bleibt, ist falsch: Laut Gewerbesteuergesetz verbleiben mindestens 70 % der Gewerbesteuer von Windparks in der Standortgemeinde – selbst wenn der Investor in Australien sitzt. Das Vorgehen von CDU, SPD und KWG, die Bürger falsch zu informieren und den vorliegenden Bauantrag zu verschweigen, stellt ganz sicher keine geeignete Maßnahme dar, um das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen! 
Bürgerforum Nübbel